Veloce come il vento def
 

VELOCE COME IL VENTO - Giulias großes Rennen

Regie: Matteo Rovere

IT 2016, 119 min., Farbe, OmU, FSK: 12

Die Leidenschaft für schnelle Motoren liegt Giulia De Martino im Blut, denn sie stammt aus einer Familie, die seit Generationen Champions im Motorsport hervorbringt. Auch sie ist Rennfahrerin, noch dazu ein außergewöhnliches Talent, sodass sie bereits als Siebzehnjährige unter der Führung ihres Vaters Mario an der GT-Meisterschaft teilnimmt. Aber eines Tages ändert sich alles, und Giulia muss nun sowohl auf der Rennbahn als auch im Leben allein zurechtkommen. Die Situation verkompliziert sich, als ihr Bruder Loris unerwartet wieder zu Hause auftaucht, auf den man als Rennfahrer zwar nicht mehr bauen kann, der jedoch mit einem außergewöhnlichen siebten Sinn fürs Fahren begabt ist. Giulia bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten. In einer rasanten Abfolge von Adrenalin und Emotionen entdecken beide, wie schwierig und gleichzeitig bedeutsam es ist, eine Familie zu sein.

Veloce come il vento def
 

VELOCE COME IL VENTO - Giulias großes Rennen

Regie: Matteo Rovere

IT 2016, 119 min., Farbe, OmU, FSK: 12

Die Leidenschaft für schnelle Motoren liegt Giulia De Martino im Blut, denn sie stammt aus einer Familie, die seit Generationen Champions im Motorsport hervorbringt. Auch sie ist Rennfahrerin, noch dazu ein außergewöhnliches Talent, sodass sie bereits als Siebzehnjährige unter der Führung ihres Vaters Mario an der GT-Meisterschaft teilnimmt. Aber eines Tages ändert sich alles, und Giulia muss nun sowohl auf der Rennbahn als auch im Leben allein zurechtkommen. Die Situation verkompliziert sich, als ihr Bruder Loris unerwartet wieder zu Hause auftaucht, auf den man als Rennfahrer zwar nicht mehr bauen kann, der jedoch mit einem außergewöhnlichen siebten Sinn fürs Fahren begabt ist. Giulia bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten. In einer rasanten Abfolge von Adrenalin und Emotionen entdecken beide, wie schwierig und gleichzeitig bedeutsam es ist, eine Familie zu sein.

Inhalt

Inhalt

Die Leidenschaft für schnelle Motoren liegt Giulia De Martino im Blut, denn sie stammt aus einer Familie, die seit Generationen Champions im Motorsport hervorbringt. Auch sie ist Rennfahrerin, noch dazu ein außergewöhnliches Talent, sodass sie bereits als Siebzehnjährige unter der Führung ihres Vaters Mario an der GT-Meisterschaft teilnimmt. Aber eines Tages ändert sich alles, und Giulia muss nun sowohl auf der Rennbahn als auch im Leben allein zurechtkommen. Die Situation verkompliziert sich, als ihr Bruder Loris unerwartet wieder zu Hause auftaucht, auf den man als Rennfahrer zwar nicht mehr bauen kann, der jedoch mit einem außergewöhnlichen siebten Sinn fürs Fahren begabt ist. Giulia bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten. In einer rasanten Abfolge von Adrenalin und Emotionen entdecken beide, wie schwierig und gleichzeitig bedeutsam es ist, eine Familie zu sein.

Credits

Stabliste

Regie

MATTEO ROVERE

Drehbuch

FILIPPO GRAVINO, FRANCESCA MANIERI, MATTEO ROVERE

Kamera

MICHELE D'ATTANASIO

Schnitt

GIANNI VEZZOSI

Ton

ANGELO BONANNI

Kostüme

CRISTINA LA PAROLA

Produzenten

DOMENICO PROCACCI

mit:

STEFANO ACCORSI, MATILDA DE ANGELIS, ROBERTA MATTEI, PAOLO GRAZIOSI

 

Pressestimmen

Pressestimmen

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Biografie

Biografie

MATTEO ROVERE

Der 1982 geborene Matteo Rovere hat sein Regiedebüt mit dem Kurzfilm „Lexotan“, für den er den Premio Kodak beim Filmfestival „Linea d’Ombra“ in Salerno erhält. Weitere Kurz- und Dokumentarfilme folgen, bis er 2007 mit „Homo homini lupus“ nationale und internationale Preise gewinnt, darunter den „Nastro d’Argento“ für den besten italienischen Kurzfilm. 2008 realisiert er seinen ersten Spielfilm, „Un gioco da ragazze“, an den sich „Gli sfiorati“ und „Veloce come il vento“ anschließen.

Über seine Regiearbeit hinaus schreibt er die Drehbücher für die meisten seiner Filme und ist für Ascent Film und Groenlandia als Kino- und Fernsehproduzent tätig. 2014 gewinnt er erneut den „Nastro d’Argento“, dieses Mal für „Smetto quando voglio“ als bester Produzent.

Regie

  • Lexotan (2002)
  • Unconventional Toys (2004)
  • Sulla riva del lago (2004)
  • Homo homini lupus (2006)
  • Gitanes (2004, documentario)
  • Un gioco da ragazze (2008)
  • Gli sfiorati (2011)
  • Veloce come il vento (2016)

 

Interview

Regiekommentar

Die Idee zu „Veloce come il vento“ ist vor einigen Jahren entstanden, als ich zufällig den alten Automechaniker Antonio Dentini, genannt Tonino, traf, der ein Experte im Präparieren und Tunen von Motoren war. Er war inzwischen in Rente, ging aber oft in eine Werkstatt in der Nähe seines Hauses und versorgte dort die jungen Mechaniker, die an seinen Lippen hingen, mit Tipps. Die liebevolle Art und Weise, mit der er sein Werkzeug behandelte, hat mich sofort für ihn eingenommen, und es war faszinierend, ihm bei der Arbeit zuzuschauen. Besonders beeindruckte mich seine Fähigkeit, den Typ und den Zustand jedes beliebigen Motors lediglich am Geräusch zu erkennen, ähnlich dem absoluten Gehör eines Musikers.

Tonino erzählte viele Geschichten, darunter die von Carlo Capone, die mich besonders interessierte. Wer er gewesen war, was ihm zugestoßen war, wo er sich jetzt aufhielt. Aus dieser Erzählung heraus habe ich zusammen mit den Drehbuchautoren die Idee des Films entwickelt.

Ich erzählte dem Produzenten Domenico Procacci davon und schlug ihm einen Film mit „Action und Gefühl“ vor, der die Zuschauer in eine Geschichte voller Rhythmus und Adrenalin eintauchen lässt, aber auch Herz zeigt. Fandango hat sofort an diese Idee geglaubt und sie unterstützt. Es handelte sich um ein sehr schwieriges Projekt, vor allem wegen der vielen Actionszenen, die ich alle wirklichkeitsgetreu filmen lassen wollte, wobei der menschliche Faktor dabei immer an erster Stelle stehen sollte. Ich glaube, dass uns allen zusammen ein Film gelungen ist, der in gewisser Hinsicht ein Beispiel für einen mutigen, schwierig umzusetzenden und sehr spektakulären Film ist: ein Film, der die Tür in eine abenteuerliche Welt öffnet, die aus Frauen, Männern und Rennwagen besteht und die voller Geschichten und Gefühle ist.

„Veloce come il vento“ ist ein Film mit viel Action, aber auch und vor allem mit Menschen und ihren Geschichten, die von realen Vorkommnissen und Treffen beeinflusst sind. In den Erzählungen des Automechanikers Tonino (gespielt von Paolo Graziosi) waren die Rennfahrer keine Sieger, sondern Helden, und die Autos fuhren nicht, sondern flogen. Diese legendäre Atmosphäre, die Tonino in seinen bewegenden Geschichten vermittelte, wollte ich wiedererstehen lassen.

Protagonist des Films ist die Familie De Martino, die seit Generationen Motorenöl und Benzin im Blut hat. Die Rückkehr von Loris (Stefano Accorsi), einem ehemaligen Champion, der inzwischen vergessen und drogenabhängig war, erschien mir als gute Gelegenheit, um von der Welt zu erzählen, die ich kennengelernt hatte. Er wurde „Ballerino“ genannt, weil er die Kurven mit der Geschmeidigkeit von Wasser zu umtanzen verstand, indem er sie tatsächlich wie bei einem Tanz (der von seinen Gegnern als „unaufhaltsam“ bezeichnet wurde) eine nach der anderen anging, ohne aufzutrumpfen, ohne Zwang, sondern leichtfüßig und elegant, aber auch extrem schnell und mit einer gelenkigen und etwas unvollkommenen Art, die den anderen Fahrern keinerlei Raum auf der Bahn ließ.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Giulia De Martino, die mit ihren „neunundvierzig Kilo“ Nerven und ihrer Hingabe die Welt und die Beweggründe vieler Rennfahrerinnen, denen ich begegnet bin, in einer einzigen Person vereint, und die von Matilda De Angelis, die viel Arbeit in die Vorbereitung gesteckt hat, gelungen verkörpert wird. Matilda habe ich letztes Jahr unter den „Nichtschauspielern“ eines Castings getroffen, das in Bologna und Umgebung durchgeführt wurde. Ich war absolut davon überzeugt, den Film in der „Originalsprache“ zu drehen – dem Dialekt der Emilia-Romagna, der für die Welt der Autorennen charakteristisch ist. Matilda De Angelis und Stefano Accorsi stammen beide aus der Nähe von Bologna, Paolo Graziosi ist aus Rimini: Alle haben sie die Sprache ihrer Großeltern wieder hervorgeholt, um die Authentizität einer Welt zurückzubringen, die immer auf diese Weise gesprochen hat.

Loris, Tonino und Giulia sind für mich emotional einzigartige Begegnungen gewesen, die ich in einer Geschichte zu vereinen versucht habe, die nur zum Teil erfunden ist. Was sie erlebt haben, ist voller Gefühl, tragisch, komisch, ständig auf der Schwelle zwischen Leben und Tod, und in „Veloce come il vento“ versuche ich, etwas davon zu erzählen, und zwar so, dass es dem Publikum von innen heraus lebendig wird, als ob es mit mir zusammen dabei wäre, und wir gemeinsam mit ihnen.

Festivals

Festival 

Deutschland

2016, Internationale Hofer Filmtage, Welt Premiere

 

International 

2017, David di Donatello (Bester Schauspieler, Beste Kamera, Bester Schnitt, Beste Tongestaltung, Bestes Maskenbild, Bestes Digitale Effekte)

2016, Nastro d'Argento (Beste Hauptdarsteller, Bester Schnitt, Beste Hauptdarstellerin) 

 

Downloads

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Jetzt im Kino!!

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KINOTOUR - PREVIEW - PREMIERE

 

25.10. - 30.10.2016 Internationale Hofer Filmtage