SWANSONG
STORY OF OCCI BYRNE

ein Film von
Connor McDermottroe

D/IRL 2010 - 87 Min - Farbe - Digital

Swansong erzählt die verrückte und herzenswarme Geschichte eines jungen Mannes auf der Suche nach seinem Platz in dieser Welt. Geboren als uneheliches Kind, werden Occi (kurz für Austin) Byrne und seine Mutter in der engstirnigen Gesellschaft des Irlands der 70er-Jahre wie Aussätzige behandelt. Wir erleben die emotional hoch intensive, manchmal verzweifelte, gewalttätige, aber auch komische Reise des jungen Mannes, der es schafft, entgegen aller Widerstände Ungerechtigkeiten zu überwinden und seine eigene Behinderung in den Griff zu bekommen.

 

 
 
 
 

SWANSONG
STORY OF OCCI BYRNE

ein Film von
Connor McDermottroe

D/IRL 2010 - 87 Min - Farbe - Digital

Swansong erzählt die verrückte und herzenswarme Geschichte eines jungen Mannes auf der Suche nach seinem Platz in dieser Welt. Geboren als uneheliches Kind, werden Occi (kurz für Austin) Byrne und seine Mutter in der engstirnigen Gesellschaft des Irlands der 70er-Jahre wie Aussätzige behandelt. Wir erleben die emotional hoch intensive, manchmal verzweifelte, gewalttätige, aber auch komische Reise des jungen Mannes, der es schafft, entgegen aller Widerstände Ungerechtigkeiten zu überwinden und seine eigene Behinderung in den Griff zu bekommen.

Inhalt

Inhalt

Swansong erzählt die verrückte und herzenswarme Geschichte eines jungen Mannes auf der Suche nach seinem Platz in dieser Welt. Geboren als uneheliches Kind, werden Occi (kurz für Austin) Byrne und seine Mutter in der engstirnigen Gesellschaft des Irlands der 70er-Jahre wie Aussätzige behandelt. Wir erleben die emotional hoch intensive, manchmal verzweifelte, gewalttätige, aber auch komische Reise des jungen Mannes, der es schafft, entgegen aller Widerstände Ungerechtigkeiten zu überwinden und seine eigene Behinderung in den Griff zu bekommen.

Credits

Stabliste

Produktion: Hermann Florin

Buch und Regie: Connor McDermottroe
Produzent: Hermann Florin
Producer: Edwina Forkin, Tom Maguire
Kamera: Alexander du Prel
Schnitt: Mairead McIvor
Musik: C. Carlton, M. Loehr, D. Busshart

mit

Martin McCann
Jodie Whittaker
Marcella Plunkett

Pressestimmen

 

Pressestimmen

SWANSONG

Swansong bietet am Ende eine fast befremdlich wirkende, hoffnungsvolle Lösung an. Doch bei all dem präsentierten Kummer ist ein solcher Schluss auch heilsam für den Zuschauer. Denn dieser wird von der gefühlvollen und stringenten Erzählung sehr nah an die Hauptfigur gebracht, die dazu sehr eindrücklich von McCann verkörpert wird. Selbst im relativ trostlos dargestellten Irland sind zwischenmenschliche Wunder doch möglich. Swansong basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des Regisseurs Conor McDermottroe und die kompakte und intensive Geschichte lässt diese Art der Vorlage durchschimmern. Ohne große Umschweife wird anhand von Occi eine grundsätzliche Problematik der menschlichen Gesellschaft behandelt, wobei jedoch das Gefühl nicht ausgespart wird.

Negativ-Film am 07.08.2011 - Elisabeth Maurer

 

Schwanengesang auf eine verlorene Jugend

Seit langem schon beschäftigt sich der Regisseur Conor McDermottroe mit diesem Occi Byrne, dem er in seinem Film Swansong ein beeindruckendes Denkmal gegen Heuchelei und Ausgrenzung gesetzt hat. Aus seiner Feder stammt das gleichnamige Theaterstück, das McDermottroe schon mehrfach inszeniert hat und in dem er selbst auch schon die (einzige) Rolle spielte. Es ist genau diese Verbundenheit des Schöpfers zu seiner Figur, seine Bewunderung für ihren Optimismus und ihre Stärke, die den Film auszeichnet und die ihm seine ungeheure Kraft verleiht. Den Endlosmonolog des Bühnenstücks aufgreifend entführt McDermottroe den Zuschauer förmlich in die Gedankenwelt Occis, lässt ihn an dessen Gedanken teilhaben und mitleiden.
Schnörkellos inszeniert und beeindruckend gespielt von Martin McCann, leidet der Film jedoch ein klein wenig unter der Fixierung auf seine Hauptfigur. Neben dieser schauspielerischen Urgewalt und der zärtlichen Charakterzeichnung verblassen die anderen Schauspieler fast ein wenig zu reinen Stichwortgebern, werden die Milieus, in denen sich der Film bewegt, beinahe schon zu Klischees und wirken die steten Wechsel von aufkeimender Hoffnung und der nächsten Enttäuschung nach einiger Zeit doch ein wenig vorhersehbar.
Dennoch kann man sich insgesamt der Kraft der Bilder, der Wucht der Erzählung und der ebenso liebevollen wie detailversessenen Inszenierung kaum entziehen – vom Charisma Martin McCanns mal ganz zu schweigen.

kino-zeit.de - Paul Collmar

 

Auf der Suche

Occi Occi Occi. Als würde er uns zur Erzählung seines Lebens in die Kinovorstellung hereinrufen wollen, so fegt Austin Byrne auf seinem Fahrrad durch die Straßen einer irischen Kleinstadt und läutet, nach einer kurzen Rückblende in seine Kindheit, diesen wunderbaren Film ein. Occi, so sein Spitzname, hat es nicht leicht im Leben. Was vor allem daran liegt, daß er in dieser erzkonservativen Gesellschaft der 70er Jahre ohne Vater aufwächst. Seine Mutter, die trotz Alkohol und übler Nachrede in der Stadt sein Leben lang eine strahlende Königin für sein wird, kann ihm da auch nicht helfen.

Eine einfache und bekannte Geschichte, die der Regisseur Conor McDermottroe in seinem Spielfilmdebüt noch einmal ganz neu und sehr einfühlsam erzählt. Auf der Grundlage seines eigenen Theaterstücks hat er einen Film geschaffen, der so vielfältig, so leicht und rührend, brutal und witzig ist, daß man keine Minute einen Gedanken daran verschwendet, daß man gerade im Kino sitzt. Sein Drehbuch meistert den Spagat zwischen Glaubwürdigkeit und Spannung exzellent, schafft immer wieder überraschende Wendungen und magische Momente.

Von seinen Schulkameraden in eine Tonne gesteckt und die Klippe runtergerollt, erleidet Occi ein Trauma, das ihn als jungen Mann schließlich in der Irrenanstalt landen läßt. Hier trifft er auf die bezaubernde, aber depressive Mary. Gerade als sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickeln soll, schlägt das Leben wieder brutal zurück. Je näher Occi dem Glück zu kommen scheint, desto härter ist der Zusammenprall mit dem Schicksal. Man muß einfach mitfühlen mit diesem durch und durch herzensguten Typen, der immer wieder aufsteht und kämpft und dabei nie den Glauben an das Gute verliert.

Und dieses Gute, sei es die Liebe oder die Hoffnung oder das Leben selbst, es findet sich in einem fast magischen Licht des auf 16mm gedrehten Films in fast jeder Szene wieder. Man mag beinahe glauben, der Regisseur hat es seiner Hauptfigur an die Seite gestellt, um zu sagen: Egal, was dir zustößt, das ist immer da. Es ist das goldgelbe Licht eines ausklingenden Sommernachmittags. Manchmal trägt es auch die Schrecken der nahenden Nacht in sich, eine Vorahnung oder Erinnerung an die Geister, die Occi verfolgen. Aber er wird einen Weg finden, sie hinter sich zu lassen. Und auch das ist, wie der ganze Film, so unaufgeregt, aber berührend inszeniert.

Player - Ausgabe Sep 12 von Marcel Ahrenholz

 

Biografie

Biografie

Interview

Interview

Festivals

Festival

Swansong wurde in sechs Kategorien (Bester Film, Bestes Drehbuch, Bester Hauptdarsteller, beste weiblich Nebenrolle, bestes Kostüm-design, bestes Make-up) für den Irischen Filmpreis nominiert.

Im Juli 2009 gewann Swansong den Runner-up-prize für den besten Irischen Film auf dem Galway Film Fleadh und war auf den Filmfestivals in München, Los Angeles, Montreal und zuletzt auf dem Festival Cameraimage in Bydoszcz, Polen zu sehen.

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Jetzt im Kino!!

Wieder im Kino

Berlin
06.09. - 12.09.12 _______ Sputnik-Kino

06.04.2013 ____________ Kino Lichtblick Ex-Berliner presented the DVD-Release - In Anwesenheit des Regisseur

04. - 10.04.13 __________ Kino Lichtblick

Esslingen

15.10.2013  ____________Kommunales Kino

 

Hanau
16.10.12 ______________ Kinopolis Hanau

Leipzig
20.09. - 03.10.12 _______ Cineding

Weiterstadt
12.10. - 16.10.12 _______ Kommunales Kino Weiterstadt