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Männerfreundschaften

Regie: Rosa von Praunheim

D 2018, 85 min., Farbe, FSK: tbc

Wenn man von der Goethezeit redet, spricht man hauptsächlich von der Zeit zwischen 1750 und etwa 1830. Lange Zeit hat man Goethe als den großen Frauenheld verstanden. Inzwischen denkt man, dass er relativ wenig körperliche Erfahrung mit Frauen gehabt hat. Auf jeden Fall wissen wir, dass er in Italien freier lebte. Dort hat er gesehen, dass man Jungs auf der Straße für Sex kaufen konnte. In Venedig schreibt er: „Knaben liebte ich wohl auch. Doch lieber sind mir die Mädchen. Habe ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch.“

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Männerfreundschaften

Regie: Rosa von Praunheim

D 2018, 85 min., Farbe, FSK: tbc

Wenn man von der Goethezeit redet, spricht man hauptsächlich von der Zeit zwischen 1750 und etwa 1830. Lange Zeit hat man Goethe als den großen Frauenheld verstanden. Inzwischen denkt man, dass er relativ wenig körperliche Erfahrung mit Frauen gehabt hat. Auf jeden Fall wissen wir, dass er in Italien freier lebte. Dort hat er gesehen, dass man Jungs auf der Straße für Sex kaufen konnte. In Venedig schreibt er: „Knaben liebte ich wohl auch. Doch lieber sind mir die Mädchen. Habe ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch.“

Inhalt

Inhalt

Wenn man von der Goethezeit redet, spricht man hauptsächlich von der Zeit zwischen 1750 und etwa 1830. Lange Zeit hat man Goethe als den großen Frauenheld verstanden. Inzwischen denkt man, dass er relativ wenig körperliche Erfahrung mit Frauen gehabt hat. Auf jeden Fall wissen wir, dass er in Italien freier lebte. Dort hat er gesehen, dass man Jungs auf der Straße für Sex kaufen konnte. In Venedig schreibt er: „Knaben liebte ich wohl auch. Doch lieber sind mir die Mädchen. Habe ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch.“

Credits

Stabliste

Drehbuch, Regie, Produktion
Rosa von Praunheim

Drehbuch, Regieassistenz
Valentina Schütz

Kamera
Patrick Richter

Tonmeister
Ben Vossler

Kamera und Ton
Thomas Ladenburger, Markus Tiarks, Oliver Sechting, Markus Glahn

mit
Matthias Luckey, Valentin Schmehl, Thomas Linz, Tobias Schormann, Max Conrad, Sybille Enders, Petra Hartung, Bernhard Jarosch, Sebastian Lange, Wolfgang Mirlach, Maximilian Müller, Nils Ramme, Runa Schäfer, Willi Seibt, Jakob Turkôsek

Musik
Andreas Wolter

Schnitt & Postproduktion
Mike Shephard

Produktionsleitung
Markus Tiarks, Lukes Maurice Collin, Oliver Sechting

Herstellungsleitung
Martin Kruppe

Redaktion
Heribert Schneiders, Silke Heinz

eine Rosa von Praunheim Filmproduktion in Koproduktion mit MDR und ARTE
gefördert von  Mitteldeutsche Medienförderung

 

Pressestimmen

Pressestimmen

 

Biografie

Biografie

Rosa von Praunheim wurde 1942 in Riga, Lettland, als Holger Mischwitzky geboren. Aufgewachsen in der DDR am Rande von Berlin in Teltow-Seehof. 1953 mussten die Eltern flüchten und siedelten sich über Umwegen in Frankfurt am Main an, wo wir im Stadtteil Praunheim wohnten. Auf dem humanistischen Wöhlergymnasium machte ich meine erste Theaterinszenierung in lateinischer Sprache. Durch den häufigen Schulwechsel brachte ich es aber nicht weit und verließ vor der Mittleren Reife die Schule, wechselte zur Kunstschule Offenbach für ein Jahr. Dann wurde ich auf der Hochschule für bildende Künstle Berlin in die Abteilung Freie Malerei aufgenommen. Hier studierte ich Anfang der sechziger Jahre, ging aber vor einem Abschluss ab. 1967 entstand mein erstes Buch und auch mein erster Kurzfilm Von Rosa von Praunheim. Durch den Verkauf des Films an den Hessischen Rundfunk konnte ich weitere Filme produzieren. 1968 bekam ich für meinen zweiten Kurzfilm Rosa Arbeiter auf goldener Straße Preise und wurde schnell bekannt. 1970 drehte ich drei größere Filme, darunter Die Bettwurst, die bis heute ein Kultfilm ist und Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation in der er lebt, mit dem ich die neue deutsche Schwulenbewegung mitbegründete. Durch den Skandal, den dieser Film auslöste wurde ich berühmt und berüchtigt. Bis heute habe ich über 70 Filme gedreht.

Interview

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Festivals

Festival Deutschland und Preise

2018

Lichter Filmfest 

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PREVIEWS

am 04.04.2018 um 20.00 FRANKFURT Lichter Filmfest