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Männerfreundschaften

Regie: Rosa von Praunheim

D 2018, 85 min., Farbe, FSK: 12

Wie schwul war Goethe? Und wie sieht es mit seinen Zeitgenossen aus? Inspiriert von Robert Tobins “Warm Brothers - Queer Theory and the Age of Goethe” geht Kultregisseur Rosa von Praunheim diesen und anderen Fragen nach. Queergelesene Inszenierungen von Briefwechseln, Lyrik und dramatischen Texten an den Orten ihres Entstehens werden durch Interviews mit Literaturwissenschaftlern und Historikerinnen kommentiert. So entsteht ein schillernder, abwechslungsreicher Film, der Genregrenzen sprengt und auf unterhaltsame Weise die Homoerotik und Homosexualität in der Weimarer Klassik beleuchtet.

Männerfreundschaften A1.jpg
 

Männerfreundschaften

Regie: Rosa von Praunheim

D 2018, 85 min., Farbe, FSK: 12

Wie schwul war Goethe? Und wie sieht es mit seinen Zeitgenossen aus? Inspiriert von Robert Tobins “Warm Brothers - Queer Theory and the Age of Goethe” geht Kultregisseur Rosa von Praunheim diesen und anderen Fragen nach. Queergelesene Inszenierungen von Briefwechseln, Lyrik und dramatischen Texten an den Orten ihres Entstehens werden durch Interviews mit Literaturwissenschaftlern und Historikerinnen kommentiert. So entsteht ein schillernder, abwechslungsreicher Film, der Genregrenzen sprengt und auf unterhaltsame Weise die Homoerotik und Homosexualität in der Weimarer Klassik beleuchtet.

Inhalt

Inhalt

Wie schwul war Goethe? Und wie sieht es mit seinen Zeitgenossen aus? Inspiriert von Robert Tobins “Warm Brothers - Queer Theory and the Age of Goethe” geht Kultregisseur Rosa von Praunheim diesen und anderen Fragen nach. Queergelesene Inszenierungen von Briefwechseln, Lyrik und dramatischen Texten an den Orten ihres Entstehens werden durch Interviews mit Literaturwissenschaftlern und Historikerinnen kommentiert. So entsteht ein schillernder, abwechslungsreicher Film, der Genregrenzen sprengt und auf unterhaltsame Weise die Homoerotik und Homosexualität in der Weimarer Klassik beleuchtet.

Credits

Stabliste

Drehbuch, Regie, Produktion
Rosa von Praunheim

Drehbuch, Regieassistenz
Valentina Schütz

Kamera
Patrick Richter

Tonmeister
Ben Vossler

Kamera und Ton
Thomas Ladenburger, Markus Tiarks, Oliver Sechting, Markus Glahn

mit
Matthias Luckey, Valentin Schmehl, Thomas Linz, Tobias Schormann, Max Conrad, Sybille Enders, Petra Hartung, Bernhard Jarosch, Sebastian Lange, Wolfgang Mirlach, Maximilian Müller, Nils Ramme, Runa Schäfer, Willi Seibt, Jakob Turkôsek

Musik
Andreas Wolter

Schnitt & Postproduktion
Mike Shephard

Produktionsleitung
Markus Tiarks, Lukes Maurice Collin, Oliver Sechting

Herstellungsleitung
Martin Kruppe

Redaktion
Heribert Schneiders, Silke Heinz

eine Rosa von Praunheim Filmproduktion in Koproduktion mit MDR und ARTE
gefördert von  Mitteldeutsche Medienförderung

 

Pressestimmen

Pressestimmen

 

“Man darf davon ausgehen, dass Goethe über diesen schwulen Bilderreigen vergnügt geschmunzelt hätte.”

- Welt am Sonntag

 

Was verband die Dichterfürsten Goethe und Schiller, die in stiller Erhabenheit vor dem Weimarer Nationaltheater auf ihre Anbeter herabschauen, über ihre ­literarische Seelenverwandtschaft hinaus?

Waren Freundschaftskult und Liebesrhetorik der Goethe-Zeit bloße Konventionen, Moden einer empfindsamen Epoche, oder verweisen sie auf tatsächliche intime Beziehungen? Genaues weiß man nicht, und gerade deshalb lassen sich in Rosa von Praunheims »MÄNNERFREUNDSCHAFTEN« darüber allerlei Vermutungen anstellen, zu denen Werke und Korrespondenzen Goethes und seiner Zeitgenossen reichlich Stoff bieten.

Es spricht für Praunheims munteren Mix aus Dokumentation, historischem Exkurs und heiter-frivolem Re-enactment, dass er sich bei aller Spekulation zunächst auf philologisches Terrain begibt. Ausgehend von der Studie »Warm Brothers – Queer Theory and the Age of Goethe« des US-Germanisten Robert Tobin lässt Praunheim allerlei wissenschaftlichen Sachverstand zu Wort kommen. Was verraten uns beispielsweise die teils lange im Giftschrank verborgenen »Venezianischen Epigramme« über Goethes sexuelle Präferenzen? Nichts, glaubt der ­Literaturwissenschaftler Paul Derks. Das 18. Jahrhundert sei eine Zeit gewesen, in der sich Männer reihenweise verbal um den Hals gefallen seien, ohne dass dem explizit erotische Bedeutung beigemessen worden sei. Auch die Kulturhistorikerin Annette Seemann spricht von einem eher allgemein toleranten Klima, das sie französischen Einflüssen auf den Hof Karl-Augusts zuschreibt. Der Medizinhistoriker Florian Mildenberger hält Goethe dagegen für »polysexuell«, er hätte es »vielleicht auch mit rasierten Affen getrieben.« Sex mit Schiller? Unwahr­scheinlich, meint Robert Tobin.

Rosa von Praunheim und seine Co-Autorin Valentina Schütz fächern ein Personenspektrum auf, das vielleicht etwas zu breit ist, um genauer auf einzelne Beziehungen einzugehen: von Herzog August von Sachsen-Gotha-Altenburg, der sich gern in Frauenkleidern zeigte (»Von heute aus betrachtet... eine Tunte,« so Praunheim), über Heinrich von Kleist bis zu Alexander von Humboldt, der sich auch deshalb in ferne Länder begeben habe, um unsanktioniert seine Homosexualität ausleben zu können. Am Rande wird die lesbische Liebe zwischen Adele Schopenhauer, der Schwester des Philosophen, und Sibylle Mertens, die einen »rheinischen Salon« unterhielt, erwähnt. Ob Heinrich Heines öffentliche Verunglimpfung des Dichters August von Platen als Päderasten, der »mit dem Gesäß kokettierte«, tatsächlich den Startschuss für die zur Mitte des 19. Jahrhunderts beginnende Kriminalisierung und Pathologisierung von Homosexualität gegeben hat, wie Paul Derks behauptet, sei dahingestellt.

Praunheims Projekt verleugnet nicht seinen Workshopcharakter. Deftige Spielszenen im Weimarer Park an der Ilm vor amüsierten Schüler- und Passantenscharen, sind locker mit den wissenschaftlichen Exkursen zusammengeschnitten. Alle Mitwirkenden stellen sich dem Zuschauer vor, bevor sie als Experten oder Schauspieler zu Wort kommen. Das mag bisweilen betulich wirken, erinnert aber wohltuend an Zeiten, als TV-Dokumentationen noch keine musikunterlegten Spektakel waren. »MÄNNERFREUNDSCHAFTEN« – pädagogisch wertvoll.

- epd Film, Raimund Gerz

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Glücklich erregte Poeten

"Bin mal gespannt, wie das wird", sagt ein Darsteller zum anderen, der ihm nur erwidert: "Schwul wird's." Der eine ist Schauspieler am Theater in Dresden, der andere Dragqueen. Noch sitzen sie rauchend draußen, in Weimar, im Hochsommer. Bald laufen sie verkleidet durch die Stadt und zitieren Goethes "Faust": Die "schwulen" Stellen, an denen sich Mephisto über appetitliche Jünglinge delektiert. Fast stöhnen sie den Text, sodass er schön anzüglich und dreckig wirkt. Zu viel für die Ohren einiger bildungsbürgerlicher Touristen, die sich irritiert von der Performance abwenden.

"Könnt ihr euch vorstellen, dass Goethe auch was mit Knaben hatte?", ruft ihnen einer der Schauspieler zu. Denn nicht nur den "Faust", sondern auch die Person Goethes kann man aus einer schwulen Perspektive studieren, wie der US-amerikanische Queer-Forscher Robert Tobin das tut: "Warm Brothers" heißt sein Buch, darin geht es um queeres Leben zu Goethes Zeiten, in der Weimarer Klassik.

Es ist dieses Buch, das am Anfang des Interesses von Rosa von Praunheim steht, einen Film über diese Zeit und ihre Protagonisten zu machen. Von Praunheim, mittlerweile sechsundsiebzig Jahre alt, ist selbst eine schwule Ikone und hat mit seinen provokanten, trashigen, lustigen Avantgarde-Filmen viel zur politischen Schwulenbewegung beigetragen. Anfangs steht er in seiner Wohnung, mit Perücke und Gehrock und führt in sein Projekt ein, das nun "Männerfreundschaften" heißt.

Goethe hätte ihn eigentlich immer eher gelangweilt, erzählt von Praunheim, gerade wegen dem Klatsch über seine Frauengeschichten. Dann aber stößt er auf Tobins Buch und geht nach Weimar, um mit einigen Schauspielern einen Workshop zu veranstalten, in dem sie der Frage nachgehen wollen, inwieweit die Weimarer Klassik schwule Züge hatte. Von Praunheim steckt seine Schauspieler in historische Kleider, lässt sie Goethe, Schiller und andere spielen und in der Sommerhitze - man kann ruhig sagen: reichlich schwul - durch Weimar flanieren.

1775 kommt Goethe nach Weimar, sechsundzwanzig Jahre alt. Es ist die Zeit einer großen sexuellen Liberalität, von der zumindest die Männer profitieren. Überall finden sich Spuren intimer Freundschaften zwischen Männern, die sexuelles Begehren nicht auszuschließen scheinen. Schriftsteller wie Goethe und Friedrich Heinrich Jacobi schreiben sich zuneigungsvolle Briefe, und Schillers letztes, unvollendetes Stück, "Die Malteser", handelt von zwei sich liebenden Rittern im Kampf gegen die Türken. Goethe selbst entdeckt die Liebe zwischen Männern auf seiner Reise in Italien. Hier starb auch der Begründer der modernen Kunstwissenschaften, Johann Joachim Winckelmann, der sich für die Schönheit antiker Knaben begeistern konnte, durch die Hand eines Mannes.

Begleitet wird das alles von Interviews mit Experten, die auf teils sehr spezielle Art vor Verallgemeinerungen warnen: Polysexuelle hätten es zu dieser Zeit auch mit rasierten Affen getrieben, meint ein Historiker. Das späte achtzehnte, frühe neunzehnte Jahrhundert sei eben das Jahrhundert "des glücklich vögelnden Mannes" gewesen. Der hätte sich in erster Linie den Frauen gewidmet, andere Männer aber auch nicht gerade verachtet: Zur Pathologisierung der Homosexualität kam es ja erst viel später. Auch die Schauspieler diskutieren: Waren Leute wie Goethe nun "schwul" nach heutigem Verständnis? Und macht das einen Unterschied? Einer sagt: Was letztlich zählt, ist ihre Sprache. Ein anderer: "Wenn Goethe in den ersten dreißig Jahren seines Lebens keine Schwänze gelutscht hat, weiß ich auch nicht weiter."

Von Praunheim nimmt die Relativierungen an, aber nicht ganz ernst. Wenn es heißt, dass Jacobi und der Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim trotz intensiven Briefverkehrs nicht unbedingt schwul im heutigen Sinne waren, zeigt er in einer nachfolgenden Spielszene das Gegenteil. Goethe und Schiller - die, wie selbst er zugeben muss, nichts miteinander hatten - symbolisiert er durch einen goldenen und einen rosa Totenkopf: Die Gebeine der Weimarer Klassik werden durch von Praunheim zu neuem, schwulen Leben erweckt.

Weimar queer zu machen - das ist für ihn keine Frage historischer Akkuratesse, sondern eine Frage der Travestie, und eine spielerische Hypothese. Was äußerst vergnüglich ist.

- Süddeutsche Zeitung

 

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Das 18. Jahrhundert war das Zeitalter der Brieffreundschaften. Überhaupt des Freundschaftskults. Auch Männer schrieben sich Liebesbriefe, schickten sich Küsse per Post, schwelgten in Huldigungen wie Goethe über Friedrich Heinrich Jacobi: „Du hast gefühlt, dass es mir Wonne war, Gegenstand deiner Liebe zu sein“. Und der wiederum: „Ich möchte wohl sein Mädchen sein.“ Aber war das einfach nur die Schwärmerei jener Zeit? Oder war da doch mehr, wofür es damals nur noch kein Vokabular gab?

Rosa von Praunheim, der rührigste schwule Filmemacher der Nation, stieß gleich auf mehrere Bücher zum Thema. Er hätte nie gedacht, dass er mal einen Film über Goethe oder Schiller drehen würde, gibt er anfangs zu. Zu arrogant, zu langweilig. Aber nun schlüpfte er selbst unter eine Barockperücke und in ein Brokatkostüm, freilich mit Glitter überzogen, und machte sich auf Spurensuche

In „Männerfreundschaften“ besucht der 76-Jährige Experten, Historiker, Germanisten und Leiter von Kultureinrichtungen, lässt sie erst mal brav aufsagen, wer sie sind, und analysiert dann mit ihnen, wie schwul Heinrich von Kleist und August von Platen wirklich waren, was es mit einer homosexuellen Ritterfigur in Schillers letztem Dramenfragment auf sich hat und dass auch Goethe auf seiner Italienischen Reise Erfahrungen mit der Knabenliebe machte.

Zugleich steckt er Schauspieler und Laien in Kostüme und lässt sie so im heutigen Weimar mit gespielten Szenen Touristen provozieren. Wobei er auch Zweifel des Goethe-Darstellers Matthias Luckey ob des Themas und einen Streit darüber mit einer bekennenden Tunte genüsslich mitfilmt.

Das alles ist höchst augenzwinkernd und sehr unterhaltsam aufbereitet. Die Literaturgeschichte muss danach nicht umgeschrieben werden, fundamental neue Erkenntnisse werden nicht gemacht. Aber auch der Literaturkundige erfährt die eine oder andere Neuigkeit. Und künftig wird man die alten Klassiker vielleicht noch mal anders lesen und auf Zwischentöne achten.

- Berliner Morgenpost

Biografie

Biografie

Rosa von Praunheim wurde 1942 in Riga, Lettland, als Holger Mischwitzky geboren. Aufgewachsen in der DDR am Rande von Berlin in Teltow-Seehof. 1953 mussten die Eltern flüchten und siedelten sich über Umwegen in Frankfurt am Main an, wo wir im Stadtteil Praunheim wohnten. Auf dem humanistischen Wöhlergymnasium machte ich meine erste Theaterinszenierung in lateinischer Sprache. Durch den häufigen Schulwechsel brachte ich es aber nicht weit und verließ vor der Mittleren Reife die Schule, wechselte zur Kunstschule Offenbach für ein Jahr. Dann wurde ich auf der Hochschule für bildende Künstle Berlin in die Abteilung Freie Malerei aufgenommen. Hier studierte ich Anfang der sechziger Jahre, ging aber vor einem Abschluss ab. 1967 entstand mein erstes Buch und auch mein erster Kurzfilm Von Rosa von Praunheim. Durch den Verkauf des Films an den Hessischen Rundfunk konnte ich weitere Filme produzieren. 1968 bekam ich für meinen zweiten Kurzfilm Rosa Arbeiter auf goldener Straße Preise und wurde schnell bekannt. 1970 drehte ich drei größere Filme, darunter Die Bettwurst, die bis heute ein Kultfilm ist und Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation in der er lebt, mit dem ich die neue deutsche Schwulenbewegung mitbegründete. Durch den Skandal, den dieser Film auslöste wurde ich berühmt und berüchtigt. Bis heute habe ich über 70 Filme gedreht.

Interview

Interview

 

Festivals

Festival Deutschland und Preise

2018

Lichter Filmfest 

Downloads

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Jetzt im Kino!!

Jetzt im Kino

 

PREVIEWS

am 04.04.2018 FRANKFURT Lichter Filmfest

am 27.06.2018 BIELEFELD Lichtwerk im Ravensberger Park

am 15.10.2018 GOTHA Cineplex - Gast: Rosa von Praunheim

am 17.10.2018 WEIMAR  Kino mon ami - Gast: Rosa von Praunheim

am 19.10.2018 HAMBURG Lesbisch-Schwule-Filmtage - Gast: Rosa von Praunheim

am 21.10.2018 KÖLN Filmforum im Museum LudwigHomochrom Filmfestival

am 27.10.2018 DORTMUND Schauburg - Homochrom Filmfestival

am 28.10.2018 WEITERSTADT - Queer Filmfest Weiterstadt

 

KINOSTART: 13.12.2018

 

AACHEN

13.12. - 19.12.2018 Apollo Kino

 

BERLIN

am 13.12.2018 - 20:30 - Xenon - Gast: Rosa von Praunheim

am 16.12.2018 - 12:45 - Delphi Filmpalast - Matinée

am 16.12,2918 - 12:00 - Blauer Stern - Matinée

13.12. - 26.12.2018 Xenon

13.12. - 19.12.2018 Delphi Lux

13.12. - 19.12.2018 Filmtheater am Friedrichshain

13.12. - 19.12.2018 Neues Off

 

BREMEN

13.12. - 19.12.2018 City 46

 

DRESDEN

13.12. - 19.12.2018 Kino im Dach

 

FRANKFURT

am 12.12.2018 Mal Seh'n 

13.12. - 19.12.2018 Mal Seh'n 

 

HAMBURG

13.01. + 30.01.2019 Lodderbast

 

LEIPZIG

am 19.12.2018 - 19:30 - Passage Kino - Gast: Rosa von Praunheim

 

MÜNCHEN

13.12. - 19.12.2018 City Kinos

 

NEUSTRELITZ

17.01. - 23.01.2019 Fabrikkino

 

OLDENBURG

am 07.01.2019 Cine K

 

REGENSBURG

13.12. - 19.12.2018 Kinos im Andreasstadel

 

WEIMAR

01.12. - 05.12.2018 Kino mon ami

 

WYK AUF FÖHR

am 21.03.2019 Kino im Friesenmuseum