
INTERIOR
Regie: Pascal Schuh
D 2025, Spielfilm
Ein psychologischer Thriller über Voyeurismus, unerwiderte Liebe und die Gewalt, die entsteht, wenn Beobachtung in Eingriff umschlägt.
Inhalt
Inhalt
Kasimir nutzt ein hohles Sofa, um in fremde Häuser einzudringen. Einmal im Inneren verborgen, filmt er heimlich das Leben der Bewohner. Einige Tage später wird das Sofa wieder abgeholt, mit Kasimir darin, als angebliche Fehlzustellung. Die Aufnahmen bringt er zu Dr. Liebermann, einem Hirnchirurgen, der durch diese Bilder zu begreifen versucht, was ihm fehlt: menschliche Emotionen.
Um seine Liebe zu beweisen, liefert Kasimir ihm weiteres Material aus neuen Einbrüchen. Während Dr. Liebermann unbeirrt im Keller eine Wachoperation an einem jungen Musiker vorbereitet, beginnt Kasimir von der obersten Regel abzuweichen: Niemals in das eingreifen, was vor der Kamera geschieht. Für Liebermann ist das ein unverzeihlicher Vertrauensbruch, der Kasimirs Schicksal besiegelt.
Credits
CAST
Knut Berger, Daniil Kremkin
Stabliste
Eine Produktion von TIMO ACKERMANN, WILLIAM EGGERT
REGIE PASCAL SCHUHBUCH JOE HOFER, TIMO ACKERMANN, PASCAL SCHUH
KAMERA GRETA ISABELLA CONTE
MONTAGE FREDERIK FRANKE
MUSIK ERIK JOHANN FODI
SZENENBILD OLGA GREDIG, LORE WALTER
KOSTÜMBILD CLARISSA FUHR
MASKENBILD MIRREN SARA AITKEN
ORIGINALTON PHILEMON MONTASER
PRODUZENT TIMO ACKERMANN, WILLIAM EGGERT
EXECUTIVE PRODUCER KATRIN HAASE, OLIVER ARNOLD
Pressestimmen
Pressestimmen
Biografie
Biografie
Pascal Schuh ist Regisseur von INTERIOR. In seinem Regieansatz verbindet er Thriller-Elemente mit Fragen nach Identität, Begehren und der Grenze zwischen Beobachtung und Intervention. Als queerer Regisseur entwickelt er mit INTERIOR einen psychologischen Filmraum, in dem queere Figuren präsent sind, ohne dass ihre Sexualität zum alleinigen Thema gemacht wird.
Filmografie (Auswahl)
2025 - INTERIOR (Spielfilm)
Interview
Interview
REGIE-STATEMENT
Pascal Schuh
INTERIOR entstand aus einem realen Kriminalfall von 1973 über Einbrecher, die sich in Sofas versteckten. Über diesen Thriller-Ausgangspunkt hinaus interessiert sich der Film für die Frage, wie Menschen hinter ihren Fassaden leben und warum wir die Geheimnisse anderer so gerne entschlüsseln wollen, während wir unsere eigenen um jeden Preis schützen.
Im Zentrum steht Kasimir, der sich über Einbrüche in das Leben anderer flüchtet, ebenso wie seine unerwiderte Liebe zu Dr. Liebermann. Daraus entwickelt der Film eine Erzählung über Isolation, ungesehene Liebe und die unterschiedlichen Wirklichkeiten, die Menschen für sich erschaffen.
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Pressematerial
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