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100 Jahre Fellini - Hommage mit 5 Filmen

Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Federico Fellini!" präsentiert missingFILMs fünf unvergessliche Meisterwerke des wichtigsten italienischen Filmemachers aller Zeiten in restaurierter Fassung:

Das süße Leben (La dolce vita) - Achteinhalb (8½) - Julia und die Geister (Giulietta degli spiriti) - Die Clowns (I Clowns) - Die Müßiggänger (I Vitelloni)

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100 Jahre Fellini - Hommage mit 5 Filmen

Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Federico Fellini!" präsentiert missingFILMs fünf unvergessliche Meisterwerke des wichtigsten italienischen Filmemachers aller Zeiten in restaurierter Fassung:

Das süße Leben (La dolce vita) - Achteinhalb (8½) - Julia und die Geister (Giulietta degli spiriti) - Die Clowns (I Clowns) - Die Müßiggänger (I Vitelloni)

Inhalt

Inhalte

8 1/2 - Achteinhalb

IT/FR, 1963, 138 min., S/W, OmU und OmeU, FSK: 16 

Der Regisseur Guido Anselmi hat seine Kreativität und Inspiration verloren. Durch die Zweifel an sich und seinem Können fühlt er sich zunehmend außerstande, die Arbeiten an seinem aktuellen Film fortzuführen. Um neue Kräfte zu sammeln, zieht er sich in einen ruhigen, abgeschiedenen Kurort zurück. Doch die Flucht vor dem Stress funktioniert nicht. Nach und nach treffen all diejenigen Personen ein, von denen er sich zeitweisen Abstand erhofft hatte...

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Giulietta degli spiriti - Julia und die Geister

IT/FR/BRD, 1965, 145 min., Farbe, OmU und OmeU, FSK: 12

Fellinis Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse fand in dieser großartigen Studie über die heilende Kraft der Imagination ihren Niederschlag. Giuliettas ironisch angelegte Selbstanalyse verhilft der vereinsamten Frau zu neuem Selbstbewusstsein. Fellinis Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse fand in dieser großartigen Studie über die heilende Kraft der Imagination ihren Niederschlag. Giuliettas ironisch angelegte Selbstanalyse verhilft der vereinsamten Frau zu neuem Selbstbewusstsein.

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I Clowns - Die Clowns

IT/FR/BRD 1970, 84 Min., OmU
 

Fellini lässt die vom Aussterben bedrohten Clowns alle noch einmal auftreten: Die Brüder Fratellini, die weißen Clowns, wie Bario, oder die Auguste, wie Rhum, der im betrunkenen Zustand die besten Gags erfand. Ein furioser Reigen an Zirkusnummern, eine großartige Hommage und ein Abgesang auf den Zirkus zugleich.

Federico Fellinis dokumentarische Auseinandersetzung mit der Berufsgattung des aussterbenden Zirkusclowns besticht durch schräge Typen und faszinierende Bilder.
 

I Vitelloni - Die Müßiggänger

IT, 1953, 100 min., S/W, OmU und OmeU, FSK: 16 

Federico Fellinis frühes, auf seinen eigenen Jugenderlebnissen basierendes Werk erzählt von einer Generation, die sich weigert, die kleinbürgerlichen Ideale eines erfolgreichen Lebens - eine Familie zu gründen und sie durch ehrliche Arbeit zu unterhalten - zu verwirklichen. 

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La dolce vita - Das süße Leben

IT/FR, 1960, 174 min., S/W, OmU und OmeU, FSK: 12

Fellinis skandalöse Kritik am Treiben der Highsociety Ende der 50er Jahre

Klatschreporter Marcello lebt ein Leben in Saus und Braus und genießt dies in vollen Zügen. Als seine Freundin Maddalena seinetwegen Selbstmord begeht, ist dies für den gefühlskalten Journalisten kein Grund, sich nicht sofort ins nächste Sex-Abenteuer zu stürzen - mit dem berühmten Star Sylvia, den er am selben Tag an Roms Flughafen erwartet.

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Credits

Stabliste

8 1/2 - Achteinhalb

Giulietta degli spiriti - Julia und die Geister

I Clowns - Die Clowns

I Vitelloni - Die Müßiggänger

La dolce vita - Das süße Leben

 

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Pressestimmen

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Biografie

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Federico Fellini wird am 20.Januar 1920 in Rimini als Sohn von der aus Rom stammenden Ida Barbiani, und von Urbano, einem Handelsvertreter aus Gambettola geboren.Federico Fellini wird am 20.Januar 1920 in Rimini als Sohn von der aus Rom stammenden Ida Barbiani, und von Urbano, einem Handelsvertreter aus Gambettola geboren.Während er noch das Gymnasium besucht, beginnt der zukünftige Regisseur sich einen Namen als Karikaturist zu machen: um die Filme zu promoten, beauftragt ihn der Betreiber des Kinos Fulgor mit der Anfertigung von Filmstarporträts. Schon seit den ersten Monaten des Jahres 1938 beginnt er eine Zusammenarbeit mit der “Domenica del Corriere”, wo verschiedene seiner Karikaturen erscheinen und mit dem humoristischen Wochenblatt “420”. Nachdem er im Januar 1939 nach Rom umzieht, mit der Absicht dort Rechtswissenschaften zu studieren,  wird er für die Redaktion des “Marc’Aurelio” tätig, einer verbreiteten satirischen Zeitschrift und durch hunderte unter dem Namen Federico veröffentlichte Beiträge populär. Er verkehrt in den Kreisen des so genannten Avanspettacolo (Variétévorstellung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor einer Filmvorführung), schreibt Monologe für den Komiker Aldo Fabrizi und wirkt an Rundfunk-Varieteesendungen mit, wo er die junge Schauspielerin Giulietta Masina (1921-1994) kennenlernt, die er am 30.Oktober1943 heiratet. Das Paar wird nur einen Sohn haben, der einen Monat nach seiner Geburt stirbt. Bei der Mitarbeit an den Drehbüchern der Filme von Fabrizi und anderen behauptet er sich schon bald als Filmautor. Er arbeitet in Rom, einer weltoffenen Stadt und danach in Paisà, wo er eine fruchtbare Freundschaft mit Roberto Rossellini schließt. Er beschließt in Zusammenarbeit mit dem Komödiendichter Tullio Pinelli, mit dem er immer eng verbunden bleiben wird, tätig zu sein. Zusammen werden sie zu den gefragtesten Drehbuchautoren und arbeiten für verschiedene Regisseure, unter anderem Pietro Germi und Alberto Lattuada. Der Letztere möchte, dass Fellini zusammen mit ihm in der Regie von Luci del varietà (Licher des Varietés,1950) tätig ist, eine Eigenproduktion die mit vielen Schulden endet. Auch der erste  eigenständig von Fellini geleitete Film Lo sceicco bianco (Die bittere Liebe, 1952) läuft nicht gut, der Erfolg stellt sich dann mit dem Film I vitelloni ein (Die Müßiggänger, 1953), Silberner Löwe in Venedig und definitive Lancierung von Alberto Sordi. Es folgt La strada (Das Lied der Straße,1954), interpretiert von Giulietta und mit einem Oskar ausgezeichnet, nur der erste einer Reihe von Filmen, mit denen Fellini sich einen Platz unter den “Großen des Kinos” erobert. Unter den bekanntesten Titeln sind  Le notti di Cabiria (Die Nächte der Cabiria, ’57, anderer Oskar), La dolce vita (Das süße Leben, ’60, Goldene Palme  in Cannes), 8 ½ (’63, Oskar) Fellini Satyricon (’69),  Fellini Roma (’72), Amarcord (’73, Oskar), Il Casanova (’76), Prova d’orchestra (Orchesterprobe, ’79), Ginger e Fred (Ginger und Fred, ’85), Intervista (Fellinis Intervista ’87, Sonderpreis der Filmfestspiele Cannes, Großer Preis Moskau), La voce della luna (Die Stimme des Mondes, ’90) zu nennen. Der Werdegang von Fellini ist von Anerkennungen und Auszeichnungen gekennzeichnet, Ehrenlegion (’84) und Praemium des Kaisers von Japan (’90) eingeschlossen. Fellini ist einer der Regisseure, dem die meisten Oskars verliehen wurden, fünf, wobei er den letzteren für seine Karriere 1993 erhält, wenige Monate bevor er am 31. Oktober in Rom stirbt, was in der ganzen Welt unendliche Trauer auslöst.

 

Interview

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