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FRANZISKUS, DER GAUKLER GOTTES - Francesco, Giullare di Dio

Regie: Roberto Rosselini

IT, 1960, 75 min., OmU, FSK: 16

Elf Episoden aus dem Legenden-Zyklus "Fioretti di San Francesco" um den Heiligen Franz von Assisi.

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FRANZISKUS, DER GAUKLER GOTTES - Francesco, Giullare di Dio

Regie: Roberto Rosselini

IT, 1960, 75 min., OmU, FSK: 16

Elf Episoden aus dem Legenden-Zyklus "Fioretti di San Francesco" um den Heiligen Franz von Assisi.

Inhalt

Inhalt

In einer Reihe von 11 episodischen Vignetten stellen Roberto Rosselini und Drehbuch-Co-Autor Federico Fellini die universellen Lehren des Heiligen: Demut, Mitgefühl, Glaube und Aufopferung. Besetzt mit Mönchs des Nocera Inferiore Klosters, ruft die Inszenierung die mittelalterlichen Gemälte aus Franziskus’ Zeit in Erinnerung. FRANZISKUS, DER GAUKLER GOTTES ist ein zeitloses Porträt von der Suche nach Erleuchtung.

Credits

Stabliste

Regie Roberto Rosselini

Buch Roberto Rosselini, Federico Fellini, Félix Morlión, Antonio Lisandrini, Brunello Rondi

Kamera Otello Martelli

Schnitt Jolanda Benvenuti

Musik Renzo Rosselini

Produktion Giuseppe Amato, Angelo Rizzoli

Mit Nazario Gerardi, Aldo Fabrizi, Peparuolo Peparuolo, Severino Pisacane, Arabella Lemaitre, Roberto Sorrentino

 

Pressestimmen

Pressestimmen

Nachdem Rossellini mit "Rom, offene Stadt" und "Paisá" den italienischen Neorealismus mitbegründet hatte, wendete er sich zunehmend mystisch-religiösen Themen zu. Um authentische Milieuschilderung bemüht, bindet er die Lebensgeschichte des Heiligen an ein konkretes gesellschaftliches Umfeld; zugleich verengt er die Perspektive auf eine repräsentative Einzelfigur, die als Träger zeitloser geistiger Prinzipien fungiert.

- filmdienst

 

Biografie

Biografie

Roberto Rossellini (1906-1977) gehörte neben Vittorio de Sica und Luchino Visconti zu den Wegbereitern des italienischen Neorealismus. Gefeiert wurde er für "ROMA CITTÀ APERTA" und "PAISÀ", doch die Dramen, die er in den 50er Jahren mit seiner Ehefrau Ingrid Bergman drehte, wurden zwiespältig aufgenommen und wenig beachtet wurden seine vom TV produzierten didaktischen Spielfilme der 60er und 70er Jahre. - Das Kino Kunstmuseum Bern widmet dem italienischen Meisterregisseur im Januar und Februar 2008 eine Retrospektive.

Als ältester, am 6.5. 1906 geborener Sohn des Architekten der ersten römischen Kinos kam Roberto Rossellini schon früh mit dem Film in Kontakt. Beeindruckt und geprägt hat ihn vor allem King Vidors "THE CROWD" ("Ein Mensch der Masse", 1928), der zum wichtigen Vorbild für den italienischen Neorealismus insgesamt wurde. Nach einem abgebrochenen Studium und diversen anderen Berufen kam Rossellini zunächst als Atelierarbeiter und Techniker zum Film und über die Freundschaft zu Vittorio Mussolini, dem Sohn des Duce, gelang es ihm in der Branche Fuß zu fassen. Mit "LA NAVE BIANCA" (1941), "UN PILOTA RITORNA" (1942) und "L"UOMO DELLA CROCE" (1943) konnte er seine ersten Filme drehen, die zwar der faschistischen Kriegspropaganda zugeordnet werden, aber doch schon in ihrer Nüchternheit den zukünftigen Rossellini-Stil zeigen.

Weltberühmt machte ihn und den italienischen Neorealismus "ROMA CITTÀ APERTA" (1944/45) und "PAISÀ" (1946), die zusammen mit »DEUTSCHLAND IM JAHRE NULL« (1947), die "Trilogie des Krieges" bilden. In einem quasidokumentarischen Stil zeichnet Rossellini darin Momentaufnahmen des Krieges. Alltägliche Beobachtungen und durchschnittliche Schicksale stehen im Mittelpunkt.

Filmografie (Auswahl):

Rom, offene Stadt (Roma Città Aperta, 1945)

Paisà (1946)

Amore (1947/48)

Stromboli (Stromboli, terra di Dio, 1950)

Franziskus, der Gaukler Gottes (Francesco, Guillare di Gio, 1950)

Reise in Italien (Viaggio in Italia, 1954)

Es war Nacht in Rom (Era notte a Roma, 1960)

Schwarze Seele (Anima nera, 1962)

Die Machtergreifung Ludwigs XIV. (La presa del potere da parte di Luigi XIV, 1967)

Der Messias (Il messia, 1976)

 

 

Interview

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Festivals

Festival Deutschland und Preise

 

 

Pressematerial

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