Harald Naegeli - Der Sprayer von Zürich

HARALD NAEGELI - DER SPRAYER VON ZÜRICH

Regie: Nathalie David, D 2021, 97 min., deutsch

Die Regisseurin Nathalie David zeigt in ihrem feinfühligen Portrait Harald Naegelis facettenreiche Persönlichkeit – als visionären, streitbaren Künstler, Rebellen, Philosophen und scharfsinnigen, humorvollen Menschen, der mit seiner Kunst seit jeher die einen empörte und die anderen erfreute. Der Film ist Naegelis Testament und eine Hommage an den Utopisten.

DAS STARKE GESCHLECHT

Das starke Geschlecht

Regie: Jonas Rothlaender

D, 2021, Dokumentarfilm, 102 Minuten, 5.1, Stereo, Deutsch und Deutsch mit englischen Untertiteln

Der Regisseur Jonas Rothlaender konfrontiert verschiedene Männer mit anonymen Statements anderer Männer zu ihren sexuellen (Grenz-) Erfahrungen und den damit verbundenen Rollenbildern. Daraufhin beginnen die Protagonisten offen über die eigene Sexualität nachzudenken und von ihren Erfahrungen zu berichten. DAS STARKE GESCHLECHT ist eine Reflexion über männliche Sexualität, ihre Machtstrukturen und Stereotype von Männlichkeit unserer Gegenwart

SCHATTENSTUNDE

SCHATTENSTUNDE

Regie: Benjamin Martins

D, 2021, 78 Minuten, Bild 1:1, Ton 5.1

Jochen Klepper lebte als christlicher Schriftsteller, Journalist und Dichter mit seiner jüdischen Frau Johanna und seiner ebenfalls jüdischen Stieftochter Renate, zur Zeit des Nationalsozialismus in Berlin. Am 10. Dezember 1942 scheiterte die Ausreise von Frau und Stieftochter aus dem ehemaligen Deutschen Reich und die Deportation der weiblichen Familienmitglieder stand kurz bevor. Von Adolf Eichmann vor die Goebbelsche Alternative gestellt, Beruf oder Ehe, traf Jochen Klepper eine unerhörte Entscheidung. Eine Entscheidung, die mit ihm tausende Deutsche in Mischehe getroffen haben. So leise, dass selbst heute nur wenige davon gehört haben.

Die Saat

Die Saat

Regie: Mia Maariel Meyer

D, 2021, 97 min., Farbe, Deutsch und OmeU

Im Schweiße seines Angesichts schuftet Rainer auf der Baustelle. Sein erster Job als Bauleiter ist die dringend benötigte große Chance. Die steigenden Mieten in der Stadt haben ihn, seine schwangere Frau und die 13-jährige Tochter Doreen bereits zum Umzug in ein renovierungsbedürftiges Häuschen im Umland gezwungen. Doreen ist zunächst nicht begeistert von ihrem neuen Leben, doch dann lernt sie das Nachbarmädchen Mara kennen, deren Eltern so reich wie borniert sind. Die neue Freundschaft wird schnell zum Spiel mit dem Feuer. Mara stachelt Doreen zu bösen Streichen an und verwickelt sie in einen Diebstahl. Unterdessen wird Rainer auf der Arbeit degradiert und durch den kühlen Pragmatiker Jürgen ersetzt, der ausschließlich die Interessen der Investoren im Blick hat und das Bauprojekt skrupellos auf Profit ausrichtet. Als ein älterer Mitarbeiter gefeuert werden soll, stellt sich Rainer gegen den neuen Vorgesetzten und wird unwillkürlich zum Anführer eines aufkeimenden Widerstands. Mit unaufhaltsam steigendem Druck beschreibt Regisseurin Mia Mariel Meyer in ihrem zweiten Spielfilm eine durch Kapitalismus entmenschlichte Welt, in der der Kampf für Gerechtigkeit und Integrität zur Zerreißprobe wird.

Maternal

Maternal

Regie: Maura Delpero

IT/ARG, 2019, 91 min., Farbe, OmU, FSK: 12

»Gebenedeit ist die Frucht deines Leibes«: Die Begegnung einer Nonne und zweier Teenager-Mütter beeinflusst nachhaltig deren Leben.